Altonaer Museum, © Sinje Hasheider

Altonaer Museum

Altonaer Museum


Das Altonaer Museum befasst sich als eines der größten deutschen Regionalmuseen mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ostsee. Die Sammlung enthält Grafiken, Gemälde, Textilien, Spielzeuge sowie kulturgeschichtliche Objekte aus den Bereichen Kunsthandwerk, Schifffahrt, Leben und Arbeiten auf dem Land und in der Stadt. Facettenreich zeigt sich hier jene Geschichte vom 18. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Auch die lokale Kulturgeschichte rund um den Fischfang und die Schifffahrt findet ihren Platz. Darüber hinaus bietet dieses Museum ein breitgefächertes Programm mit zahlreichen Sonderausstellungen, Film- und Vortragsveranstaltungen.

Immer stärker verbindet das Altonaer Museum zudem mit seinen Ausstellungen und Veranstaltungen Themen aus der Geschichte mit den Perspektiven, die sich für die heutigen Bewohner ergeben und die deren Identität innerhalb Hamburgs bestimmen: Stadtentwicklung, Flucht und Migration, Inklusion. Dabei öffnet sich das Museum bewusst nach außen und kooperiert mit zahlreichen Verbänden und Initiativen.

Eine Einladung zum Staunen, Sammeln und Spielen

Das oberste Stockwerk des Altonaer Museums gehört der wunderkammer, einer Ausstellung für Kinder. Sie ist konzipiert für Kinder im Lesealter, aber auch kleinere Kinder werden sich dort amüsieren können.

Sie lädt zum Spielen ein, zum Sammeln und zum Staunen. Es gibt viel Platz zum Malen, Schreiben und Experimentieren, und auch eine Ecke zum Lesen (und zum Stillen!). Die wunderkammer ist ein Museum zum Mitmachen und Anfassen. In offenen Regalen finden sich vielerlei alltägliche und rätselhafte Gegenstände. Wer mag, kann diese Dinge erforschen oder Geschichten dazu erfinden. Oder sortieren, was man gefunden hat und vor Ort eigene kleine Ausstellungen zusammenstellen. In der wunderkammer können alle spielerisch die Welt hinterfragen und jeweils eigene Ordnungen schöpfen.

Für Kinder ab 0 Jahren. Das Beste ist: fast alles darf angefasst werden!

Die wunderkammer wurde gemeinsam mit der Gabriele Fink Stiftung erdacht und eingerichtet.

Öffnungszeiten
Montag, Mittwoch bis Freitag 10 - 17 Uhr

Samstag und Sonntag 10 - 18 Uhr

Am 1. Mai, Heiligabend, Silvester und Neujahr geschlossen. An allen weiteren Feiertagen ist das Museum von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Informationen zur Barrierefreiheit

Informationen für Rollstuhlfahrer oder gehbehinderte Menschen

Eingang

  • Der Eingang in das Museum ist stufenlos möglich.
  • Es stehen Sitzgelegenheiten im Eingangsbereich zur Verfügung.
  • Es stehen Leihrollstühle zur Verfügung.

Ausstellungsräume

  • Die Ausstellungsräume sind stufenlos/per Aufzug zu erreichen.
  • Die Ausstellungsgegenstände sind beschriftet.
  • Ein Audioguide steht zur Verfügung.
  • Es gibt Sitzgelegenheiten in den Ausstellungsräumen.

Parkplatz/Tiefgarage

  • Es gibt ausgewiesene Behindertenparkplätze.

Öffentliches WC

  • Die Toiletten sind stufenlos/per Aufzug zu erreichen.
  • Es ist eine Toilette für Rollstuhlfahrer vorhanden.
  • An beiden Seiten der Toilette sind Haltegriffe angebracht.
  • Das Waschbecken ist mit dem Rollstuhl unterfahrbar.
  • Es ist ein Notruf vorhanden.
  • Im neuen Gastronomie-Bereich ist ein weiteres barrierefreies WC vorgesehen.

Internetseite

Man kann sich auf der Internetseite oder in Broschüren vorab über die Barrierefreiheit der Einrichtung informieren: 
http://www.altonaermuseum.de/de/infos-zur-barrierefreiheit/barrierefrei-durch-das-altonaer-museum.htm

Informationen für gehörlose oder schwerhörige Menschen

Ausstellungsräume

  • Der Museumsdienst Hamburg bietet Führungen in Deutscher Gebärdensprache (DGS) an. 

Alle Angaben ohne Gewähr.

Veranstaltungen
an diesem Ort

Führungen

Altona - Theresienstadt


06.04.2025 / 11:00 - 12:00 Uhr / Altonaer Museum, Hamburg


Ausgangpunkt der Ausstellung war ein von dem Altonaer Leon Daniel Cohen angefertigter Thoraschrein (Aron Hakodesh), den er 1942 bei seiner Deportation mit in das KZ Theresienstadt nahm. 1944 wurden…

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